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Arnold Bezuyen wird im Mai 2012 sein Debut als Siegfried in Götterdämmerung, 2013 auch in Siegfried (Dessau) geben.

Der niederländische Tenor war bereits international auf den Bühnen der MET, des Teatro di la Scala, Los Angeles, Bayreuther Festspiele, Covent Garden und der Wiener Staatsoper zu hören; in der letzten Saison gab er als Loge unter Fabio Luisi sein MET-Debut, es folgte sein Rollendebut als Bacchus (Ariadne auf Naxos) in Bordeaux und Boris (Katia Kabanova) in Lissabon. Diese Saison sang er bereits Schuiski (Boris Godunov) in Valencia, Faust (Damnation de Faust) in Palermo und Gurre-Lieder in Bilbao.

Die Saison 2009/2010 führte Arnold Bezuyen zunächst nach Lübeck, wo er in der Neuproduktion von Siegfried unter der Leitung von Roman Brogli-Sacher sein Rollendebut als Mime gab. Anschliessend folgten konzertante Aufführungen von Das Rheingold (Loge) in Dublin und eine Elektraproduktion (Aegisth und Junger Diener) in Bozen, Ferrara, Modena und Piacenza unter Gustav Kuhn. In Phillippe Fenelons Oper Faust sang Arnold Bezuyen am Palais Garnier in Paris die Titelpartie, es folgten Wiederaufnahmen von Das Rheingold (Loge) in Los Angeles (James Conlon) und in Bayreuth (Christian Thielemann).

In der Saison 2008/2009 sang Arnold Bezuyen zum ersten Mal am Los Angeles Opera House, James Conlon dirigierte die Neuproduktion des Ring-Zyklus, Arnold Bezuyen übernahm die Partie des Loge.

Seine Konzerttätigkeit führte ihn mit Das Lied von der Erde nach Utrecht und Den Bosch, mit der 9. Symphonie von Beethoven nach Hamburg. Im Anschluss sang Loge in Essen, trat er bei den Osterfestspielen Salzburg unter Sir Simon Rattle in den Sieben Todsünden von Kurt Weill auf und beschloss die Saison, wieder als Loge, bei den Bayreuther Festspielen, wo ein Live-Mitschnitt des Ring des Nibelungen unter Christian Thielemann entstand.

In den zwei Jahren, die Arnold Bezuyen als Ensemble-Mitglied der Wiener Staatsoper wirkte, sah man ihn u.a. als Tamino in Die Zauberflöte, Alfred in Die Fledermaus, Dr. Cajus in Falstaff, Erik in Der fliegende Holländer, Alwa in Lulu und Matteo in Arabella.

Arnold Bezuyen begann seine Karriere an den Theatern von Augsburg und Bremen mit Rollen wie Pinkerton, Rodolfo, Turiddu, Sänger in Der Rosenkavalier, Cassio, Ismaele, Alfredo, Alfred und Loge. Mit dieser seiner Paraderolle gab er 1998 sein Debut bei den Bayreuther Festpielen unter James Levine. Von einer konzertanten Aufführung von Das Rheingold (Loge) entstand im Teatro di San Carlo (Neapel) im gleichen Jahr unter dem Dirigat von Gustav Kuhn ein Live-Mitschnitt auf CD.

Seit diesem Jahr ist Arnold Bezuyen alljährlich bei den Bayreuther Festspielen zu erleben.

Weitere Stationen seines künstlerischen Werdegangs führten ihn unter anderem nach Amsterdam, Bonn, Düsseldorf, Hamburg, Kassel, London, an die Mailänder Scala, Neapel, New York, nach Stuttgart, Tokio, Valencia. Grosse Erfolge feierte Arnold Bezuyen auch als David am Royal Opera House Covent Garden in Die Meistersinger von Nürnberg, als Schuiskij in Boris Godunow am Gran Teatro del Liceu in Barcelona, als Jim Mahoney in Mahagonny in Bari, als Matteo in Arabella an der Deutschen Oper Berlin, als Stewa in Jenufa an der Hamburgischen Staatsoper, als Faust in Phillippe Fenelons Oper Faust (Uraufführung) in Toulouse und als Broucek in Die Ausflüge des Herrn Broucek (Janacek) an der Frankfurter Oper.

Arnold Bezuyen hat bereits mit vielen Dirigentenpersönlichkeiten wie z.B. Pierre Boulez, Sir Andrew Davis, Christoph Eschenbach, Adam Fischer, James Levine, Seiji Ozawa, Antonio Pappano, Jaap van Sweden und Christian Thielemann gearbeitet. Neben seiner Operntätigkeit hat sich Bezuyen ein umfangreiches Konzertrepertoire erarbeitet, das sich von Mozarts und Verdis Requiem bis zu Stücken des 21. Jahrhunderts erstreckt. Unter seinen Konzertengagements war z.B. Mahlers Das Klagende Lied mit dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, König Kandaules im Concertgebouw Amsterdam und Strawinskys Les Noces mit dem Orchestre de Paris unter dem Dirigat von Pierre Boulez.

Konzerttätigkeiten führten ihn mit Missa Solemnis nach Santiago de Compostela, mit Beethovens 9. Symphonie zum Wiener Musikverein und nach Hamburg sowie mit Lied Von der Erde nach Dortmund. Zudem wirkte Arnold Bezuyen im Concertgebouw Amsterdam in Mahlers Das Klagende Lied mit und war als Klaus Narr (Gurre-Lieder) in Monte Carlo und in der Berliner Philharmonie zu hören.